Freier Widerstand
Inhalt:
Freie Nationalisten – Ein Leitfaden
Wie organisieren wir den Widerstand
Der Widerstand in freier Hand
Mein Selbstverständnis
Freie Nationalisten – Ein Leitfaden
Die bisherigen Definitionen des freien Nationalisten waren rein willkürlich, jeder war sich offensichtlich selbst überlassen und legte das Wort “frei” nach seinem persönlichen Belieben aus. Deshalb ist das Ziel dieses Leitfadens das Aufzeigen einer gemeinsamen Linie, die sich richtungsweisend als Handlungsgrundlage für alle freien Zusammenhänge des nationalen Widerstandes entwickeln könnte. Versteht diesen Leitfaden nicht als Dogma, sondern als richtungsweisende Handlungsgrundlage.
Widerstand gegen die herrschenden Zustände muß eine Geisteshaltung im Kopf jedes einzelnen Nationalisten werden!
Mangelndes Selbstverständnis
Der Zustand des nationalen Widerstandes und damit freier Nationalisten war bisher gekennzeichnet durch ein mangelndes Selbstverständnis. Das Wollen von politischen Veränderungen war bei vielen Einzelnen zwar vorhanden, es drückte sich aber insgesamt betrachtet eher oberflächlich und uneinheitlich aus. Es wurde vorrangig Straßenaktionismus betrieben, ohne sich vorher ausreichend mit den zu erreichenden politischen Zielen auseinanderzusetzen, die in der Öffentlichkeit vertreten werden sollten. Eine Eigenpositionierung ist jedoch die Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches und einheitliches Auftreten freier Nationalisten in der Öffentlichkeit. Diese Eigenpositionierungen müssen durch Informationen und kontroverse Diskussionen über das betreffende Thema erarbeitet werden. Dadurch schafft man innerhalb der eigenen Reihen Identifikation und durch diese Identifikation wiederum politische Schlagkraft. Daran mangelt es innerhalb von Zusammenhängen freier Nationalisten, weil bisher oft der Wille fehlte, die eigene Bequemlichkeit zu überwinden.
Es war bisher viel einfacher, sein politisches Gewissen mit schnellebigem Aktionismus zu befriedigen, als inhaltliche Positionierungen zu schaffen und diese entsprechend konsequent durchzusetzen. Gelang es in der Vergangenheit nicht, das politische Wollen inhaltlich zu definieren, blieb der Aktionismus eine leere Hülse ohne politische Breitenwirkung. Gleiches galt auch für die mangelhafte Vor- und Nachbereitung von Aktionen. Tausende von Menschen nahmen an nationalen Demonstrationen teil, aber kaum einer fühlte sich dazu berufen, davor und danach die Inhalte für den Grund der Demonstration im gebührenden Maße in der Öffentlichkeit darzustellen. Die Chance, sich mittels einer nationalen Demonstration inhaltlich zu positionieren und somit überhaupt erst eine politische Wirkung zu erzielen, wurde oftmals gedankenlos verspielt. Eine schwerwiegende Folgeerscheinung der geschilderten Problematik war nicht selten die mangelhafte Basisarbeit. Wo bestenfalls zweimal im Jahr ein paar Plakate oder Flugblätter auftauchten, ließen sich nur schwerlich neue Interessenten für den nationalen Widerstand gewinnen. Demonstrationen heutiger Prägung befriedigen vielleicht ein latentes Grundinteresse von Außenstehenden, aber inhaltliche Überzeugungskraft kann von den Demos nicht nur aufgrund der repressiven Umstände (z.B. weiträumige Absperrungen und schikanöse polizeiliche Auflagen) kaum ausgehen.
Die oftmals nicht stattfindende inhaltliche Vorbereitung der Demo-Teilnehmer und die Aufklärung der Anwohnerschaft über den Demonstrationsgrund samt Pressearbeit an den Demonstrationsorten sind mindestens genauso ausschlaggebend für das allgemeine Desinteresse an den öffentlichen Auftritten von Menschen aus dem nationalen Widerstand. Die Entwicklung der letzten Jahre dokumentiert eindeutig und für jeden nachvollziehbar, daß die gewaltige Zahl an nationalen Demonstrationen letztlich keinen zählbaren personellen Aufschwung brachte. Anstatt mit Inhalten um die Deutschen vor Ort zu kämpfen, reisten gerade Führungskräfte Wochenende für Wochenende als Berufsdemonstranten quer durch die Republik und unterließen es meistens, die Verantwortlichen zu einer Vor- und Nachbereitung der Demonstrationen aufzufordern. In der Vergangenheit traten aber auch trotz unzureichender politischer Umfeldarbeit immer wieder neue Interessenten in die Reihen des nationalen Widerstandes. Die Betreuung dieser neugewonnenen Interessenten zeigte aber sogleich einen neuen Mißstand auf: In den meisten Fällen fehlte es am konzeptionellen Rahmen, um neue für die nationale Sache gewonnene Menschen wirklich sinnvoll und nach ihren persönlichen Fähigkeiten zu integrieren. Meist gerieten diese dann unvermittelt und unvorbereitet in den (straßen-) aktionistischen Kreislauf, ohne sich gleichsam mit den inhaltlichen Positionen des nationalen Widerstandes zu beschäftigen.
Wir wollen diesen Kreislauf jedoch durchbrechen und den politischen Kampf zukünftig auch auf inhaltliche Schwerpunkte verlagern
Ohne diese zwingend notwendige Richtungsänderung wird sich an der hohen Fluktuationsrate innerhalb freier Zusammenhänge nichts ändern. Viele wertvolle und grundsätzlich opferbereite Menschen würden uns dadurch auf lange Zeit wieder verloren gehen.
Freier Nationalist zu sein fordert von jedem einzelnen Aktivisten Initiative und Selbstdisziplin
Es hat aber nicht selten den Anschein, daß Zusammenhänge freier Nationalisten von einigen Zeitgenossen nur als vorübergehender Abenteuerspielplatz betrachtet wurden, wo man sich zeitweilig nach Belieben austoben konnte, wenn gerade nichts anderes zur eigenen Selbstdarstellung greifbar war. Eine nachhaltige Folge dieser meist unwidersprochenen Narrenfreiheit war u.a. die mangelnde Verbindlichkeit innerhalb nationaler Zusammenhänge. Ein jeder war meist so “frei”, auf allen Hochzeiten zu tanzen, aber nirgends eine feste politische Aufgabe anzunehmen und dabei kontinuierlich und verläßlich an der Weiterentwicklung und Verbreitung unserer politischen Ziele zu arbeiten. Der Vorteil einer organisatorischen Freiheit, sich als freier Nationalist über alle organisatorischen Abgrenzungen hinweg für alles engagieren zu können, was unseren Zielen nutzt, wurde bisher oft mit Verantwortungslosigkeit verwechselt und verkehrte sich so zum Nachteil für den nationalen Widerstand. Nicht wenige Aktivisten unterlagen in der Vergangenheit auch dem Irrglauben, daß der nationale Widerstand doch bitte schön froh sein darf, daß man überhaupt irgendwie innerhalb dieses Kreises tätig ist. Inwieweit diese Tätigkeiten an den Notwendigkeiten des nationalen Widerstandes ausgerichtet waren, wurde aber gerne außerhalb jeder Diskussion gestellt. Eine zielgerichtete Weiterentwicklung unserer politischen Protestkultur war deshalb mit dieser unverbindlichen Freizeitmentalität nicht möglich.
Dafür entwickelte sich etwas anderes in diesem oberflächlichen Freizeitklima: Das Schwätzertum! Schwätzer und Selbstdarsteller profitierten in der Vergangenheit von der allgemeinen Unverbindlichkeit und Inkonsequenz. Einige unternahmen den Versuch, sich mittels der Aufmerksamkeit linker Systemmedien öffentlich zu profilieren, ohne sich wirklich für unsere politischen Ziele einzusetzen. Es wurde bislang kein ausreichendes Schutzbewußtsein gegen dieses Schwätzertum entwickelt, weil die Gefahren, die es in sich birgt, bisher nicht genügend wahrgenommen wurden. Eine Duldung von Schwätzern und Selbstdarstellern weicht den Anspruch und die Ernsthaftigkeit des nationalen Widerstandes auf und darf folgerichtig von seriösen nationalen Zusammenhängen nicht geduldet werden.
Persönliche Animositäten be- und verhindern immer wieder eine konstruktive Zusammenarbeit im Widerstand, weil selbsternannte “Führungskräfte” ihren Einfluss zur Durchsetzung persönlicher Interessen missbrauchen. Rücksichtslos stellen sie ihr eigenes Ego über die politischen Ziele, die sie vorgeblich vertreten und weiten ihre persönlichen Flügelkämpfchen sogar auf ihr Kameradenumfeld aus, hetzen gutwillige Aktivisten an der Basis gegeneinander auf. Sie hinterlassen überall verbrannte Erde, auf der eine politische Zusammenarbeit oftmals für Jahre nicht mehr möglich ist. Wir werden auch zukünftig nicht fähig sein, einem fortschrittlichen und revolutionären Nationalismus zum Siege zu verhelfen, wenn wir nicht damit beginnen, erkannte Fehlentwicklungen in den eigenen Reihen zu hinterfragen und gleichzeitig den Mut aufbringen, diese radikal und kompromißlos zu entfernen.
Wie denn nun?
Ein freier Nationalist sollte sich als politischer Kämpfer für ein Deutschland nach unseren Vorstellungen begreifen. Dabei wählt er die vorausschauende Lösung einer gruppen- und parteiübergreifenden Form, denn diese Denkweise unterliegt nicht den Zwängen einer Partei, einer Wählergemeinschaft, eines Vereins oder anderer Organisationsformen. Sie unterliegt vielmehr der eigenen Verantwortung und dem eigenen positiven politischen Wollen, das sich wiederum nur unseren Vorstellungen unterordnet. Ob sich freie Nationalisten einer Partei oder einer anderen Gruppierung anschließen, bleibt ihnen selbst überlassen, denn diese Entscheidung orientiert sich in erster Linie an der politischen Landschaft in der jeweiligen Region und an der Zweckmäßigkeit der politischen Betätigung. Wichtig ist dabei, daß freie Kräfte nicht zum Selbstzweck verkommen, sondern politisch tätig sind und sich am Willensbildungsprozeß in unserem Land beteiligen, mit dem Ziel, diesen Prozeß eines Tages komplett zu gestalten. Daß dieses Ziel hoch gesteckt ist, liegt auf der Hand, jedoch wollen wir uns stets nach oben orientieren und nicht nach unten. Ohne ein Ziel vor Augen fällt jede politische Aktivität schwer, denn die Einsicht der entsprechenden Betätigung und dafür nicht nur Geld und Freizeit zu opfern, sondern auch Verfolgung auf sich zu nehmen, braucht Inhalt und Verstand.
Freie Nationalisten ordnen sich keiner nationalen Gruppierung soweit unter, daß sie von ihr vereinnahmt und aufgesogen werden, sondern arbeiten dort entweder konstruktiv mit oder lassen es sein. Sie begreifen sich auf jeden Fall als politischen Faktor in der nationalen Landschaft, der unabhängig von Organisationsstrukturen ist und sich organisiert, um revolutionäre Politik zu betreiben und aufzuzeigen, daß das vorherrschende System in der brD die Ursache des Übels ist und nicht die sichtbaren Auswüchse desselben.
Frei! Frei?
Das Wort “frei” darf nicht zu einer oft benutzten, aber nie verstandenen Worthülse verkommen, das bei jeder sich bietenden Gelegenheit als Identitätsphrase heruntergebetet wird. Dahinter sollte und muß sich ein Geist begreifen, der um dieses Land kämpft, um sein Volk und die Wiederherstellung der Souveränität der Deutschen. Es darf uns nicht um die Verherrlichung und Pflege von Subkulturen gehen, wie es uns Presse und Medien täglich vorführen möchten. Daß durch unsere Gegner in Staat, Medien und Linken gezeichnete Bild über politisch national orientierte Menschen ist eben nicht der Maßstab, an dem wir uns zu messen haben, sondern das genaue Gegenteil. Wer sich selbst als freier Nationalist definieren will, darf den Ausdruck “frei” nicht als “Frei”fahrtsschein mißverstehen, um sich gehen zu lassen und sich vor politischem Aktivismus auf Kosten anderer zu drücken. Freie Nationalisten dürfen keine flüchtige Erscheinung darstellen, die durch mangelnde Verbindlichkeit und mangelnde Kontinuität entsprechend negativ auffallen. So definiert sich für uns der Begriff “frei” eben nicht als “frei von Verbindlichkeiten” und “frei von kontinuierlicher Arbeit”, sondern als Verpflichtung zur selbstbestimmten Betätigung, die sich an unseren gemeinsamen Vorstellungen und Notwendigkeiten orientiert.
Politik! Politik?
Die Herstellung von Politikfähigkeit durch verbindliches und kontinuierliches Arbeiten muß freie Nationalisten kennzeichnen. Schwätzer und Selbstdarsteller gibt es bei uns mehr als genug und deswegen müssen wir Mechanismen entwickeln und vorantreiben, um diesen “auffälligen Kameraden” auf die Füße zu treten, die durch Schwätzerei und Selbstdarstellerei zwar mit dem Mund viel zu bewegen scheinen, in Wirklichkeit aber nur ihr Ego bedienen und unser Wollen damit be- und verhindern. Gleiches gilt auch für jene, die persönliche Animositäten über die Politikfähigkeit stellen. Sie müssen gemieden und ausgegrenzt werden. Politisch in unserem Sinne aktiv für den Nationalismus zu kämpfen heißt, über Parteikonventionen und rechtes Spießertum hinaus zu denken. Es heißt daher auch, selbst in freier Entscheidung bereit zu sein, mehr einzusetzen und zu leisten, als es eine ghettoisierte und muffige pseudonationale Vereinsmeierei jemals zu leisten vermag und darüber hinaus auch dafür einzustehen. Freier Nationalismus ist keine Pseudo-Ideologie für Faulenzer, die im nationalen Widerstand ihr finanzielles Auskommen suchen und eine selbstgewählte Nische besetzen, um sich persönlich zu bereichern. Bestimmte “Kameraden” mit ihrer sattsam bekannten “Komm-ich-heut-nicht, komm-ich-morgen”-Mentalität negieren den Begriff des politischen Aktivisten und arbeiten diesem sogar entgegen. Politikfähig sein heißt nicht, sich unverbindlich, unbeständig oder gar unentschieden zu fundamentalen Themen des politischen Alltags zu äußern, sich zurückzuziehen und ein warmes Plätzchen in nationalen Zusammenhängen zu suchen.
Freier Nationalismus!
Wenn wir heute vom “freien Nationalismus” sprechen, bezeichnen wir eine revolutionäre Idee, die maßgeblich eine Geisteshaltung ausdrückt und kein Hintertürchen für jene, die sich die vermeintlichen “Rosinen” aus dem breit gefächerten Kuchen rund um den Nationalen Widerstand herauspicken möchten. Diese Geisteshaltung steht grundsätzlich über allen persönlichen Animositäten, denn sie umfasst ganzheitlich unser politisches Wollen. Es sollte klar sein, daß einzelne Betätigungsfelder, die von freien Nationalisten mit Inhalten gefüllt werden, nur eine Möglichkeit der politischen Wirksamkeit darstellen und nicht DAS Allheilmittel für die Beseitigung der Probleme in Deutschland sind! Oftmals verstricken sich Kameraden in bestimmten Betätigungsfeldern und sind damit so ausgefüllt, daß ihnen für wesentliche Aufgaben Zeit und Raum fehlt, bzw. verloren geht. So dümpelt die politische Betätigung oftmals in Strukturen vor sich hin, die nicht effektiv sind und darüber hinaus resignierend auf die Kameraden wirken. Ein entsprechend hoher Grad der Vernetzung ist anzustreben, um politisch Gleichgesinnte und aktive Menschen zu verbinden. Diese informelle Vernetzung von einzelnen Aktivisten, Gruppen und Kameradschaften muß daher zum Ziel haben, die politische Schlagkraft zu erhöhen, um zielgerichtet die vorhandenen Kräfte in unserem Sinne einzusetzen. Sie darf nicht wie bisher dazu führen, die vernetzen Menschen mit Informationen und Aktionen zu überschütten, so daß diese das eigentliche Ziel, nämlich den Willensbildungsprozeß komplett gestalten zu wollen, aus den Augen verlieren. Der Weg darf nicht das Ziel sein!
Was wir wollen
Unser Anliegen ist es, freie Nationalisten informell zusammenzuführen und über die Vernetzung gemeinsame Aktivitäten zu koordinieren. Wir müssen politikfähiger werden und unsere politischen Anschauungen erfolgreicher als bisher in die Öffentlichkeit tragen. Dies kann durch vielfache Aktivitäten wie Schulungen, Medienprojekte, gemeinsam ausgearbeitete bundesweite Kampagnen, regionale Basisarbeit, Koordinierungstreffen, Zeitungsprojekte usw. gelingen. Letztendlich hängt der Erfolg aber vom revolutionären Selbstverständnis jedes einzelnen freien Nationalisten ab. Wir wollen nur einen Rahmen benennen, in dem unser Kampf gegen das herrschende System stattfinden kann. Inhaltlich wird er von jedem Einzelnen, von jeder aktiven Gruppe und deren Einsatzbereitschaft ausgefüllt. Das “wieder-sichtbar-werden” von nationaler Politik muß kurzfristig unser erstes gemeinsames Vorhaben sein.
In diesem Sinne wollen wir durch verbindliche, kontinuierliche, inhaltliche und revolutionäre politische Arbeit dem freien Nationalismus nach Innen Gestalt geben und ihn nach Außen sichtbar werden lassen
WIE ORGANISIEREN WIR DEN WIDERSTAND?
Neue Wege jenseits der Parteienstrategie
Die Macht staatlicher “Sicherheitsbehörden” lastet auf dem nationalen Widerstand in der Bundesrepublik Deutschland. Auch mehr als fünfzig Jahre nach der Niederlage unseres Landes im letzten großen Krieg und dem Neuaufbau der demokratischen Parteien fühlt sich das Staatswesen nicht stark genug, die völlige Freiheit der politischen Bestätigung auch für jene Deutschen zu gewährleisten, die nach Ansicht der politischen Klasse “Feinde der Freiheit” sind. Man spricht von “historischer Erfahrung” und meint in Wahrheit, dass die Angst der etablierten Parteien fortbesteht, von den organisierten Patrioten an die Wand gespielt zu werden. Man redet von der “bedrohten Freiheit der Bürger” und nimmt unter diesem Vorwand einem Teil der Menschen unseres Landes die Möglichkeit, ohne Sorgen vor politisch motivierter Verfolgung das Wort ergreifen zu können. Wer auch immer versucht, unter diesen Bedingungen für eine nationale Wende in der BRD einzutreten, wird zum Zielobjekt der Staatsmacht. Man kann versuchen, dem Druck der politischen Klasse durch mal mehr, mal weniger geschicktes Taktieren auszuweichen, und man kann natürlich auch den wenig klugen Versuch machen, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen. Dauerhaft entziehen kann man sich der Diffamierung und Bespitzelung, der Kriminalisierung und Verfolgung durch die politische Klasse aber nicht. Wie soll man unter diesen Umständen den Widerstand organisieren?
In den letzten Jahren haben sich zwei Strömungen unter den Revolutionären in der nationalen Opposition herausgebildet, die unterschiedliche Ansichten darüber vertreten, wie der Widerstand sich nach der Schwelle ins neue Jahrtausend organisieren soll. Inhaltlich liegen beide Gruppen sehr nahe beieinander. Ihnen ist der Wille gemeinsam, die bestehenden gesellschaftlichen Verhältnisse der deutschen Nachkriegspolitik grundlegend zu wandeln, die ökonomischen Verhältnisse im Staat tief greifend zu verändern und die Lebensumstände der Deutschen nachhaltig zu verbessern. Über den Weg zur Macht besteht aber zwischen den beiden Strömungen ein grundlegender Dissens. Die eine Richtung möchte ihre Ziele durch die Arbeit in den legalen national- orientierten politischen Parteien erreichen und strebt durch Mitgliedschaft und Kandidaturen für Funktionen in diesen an, zunächst Einfluss auf Programmatik und Gestalt der Vereinigungen zu gewinnen, um mit diesen später über Wahlen Erfolge verbuchen zu können. Diese Strategie wird von der anderen Strömung nicht mitgetragen. Diese zweite Richtung setzt darauf, fernab der klassischen Organisationsmuster den Widerstand zu organisieren und lehnt es ab, die Mitgliedschaft in den nationalen Parteien zu erwerben oder diese auch nur anzustreben. Sie glaubt daran, szenische Strukturen dauerhaft etablieren zu können und teilt die Hoffnung nicht, dass sich die Republik durch Wahlen grundlegend verändern lässt. Obwohl beide Strömungen in der Vergangenheit bewiesen haben, dass sie durchaus Projekt bezogen zusammenarbeiten können und zu einvernehmlichen Handeln zumindest bei gemeinsamer Interessenanlage fähig sind, lässt sich der Widerspruch zwischen beiden Richtungen doch weder ignorieren noch auflösen. Gibt es überhaupt akzeptable Gründe, die gegen eine Organisierung in den klassischen Formen, also in einer Partei oder sonstigen Vereinigung mit festen Mitgliedschaften, hierarchischem Aufbau und gewählter Führerschaft sprechen?
Einer der wichtigsten Gründe, die gegen die Organisationen des Widerstandes in den nationalen Parteien sprechen, ist auch schon der augenfälligste: Die völlige Erfolglosigkeit dieses Weges. Seit Jahrzehnten hat keine der nationalen Parteien den Sprung in den Bundestag geschafft, überall dort, wo es gelang, in die Landtage einzuziehen, flog man schon bei den nächsten anstehenden Wahlen wieder in hohem Bogen aus der “Volksvertretung”. Was die nationalen Parteien in den Landtagen während der wenigen Jahre ihres meist wenig sehensreichen Wirkens dort erreicht haben, kann sich keinesfalls sehen lassen. Abspaltungen, interner Zwist vor der Öffentlichkeit, geistig beschränkte Abgeordnete, persönliche Bereicherungsorgien – all diese unschönen Begleiterscheinungen des Parlamentarismus, die die rechten Gruppen immer wieder bei den etablierten Parteien kritisieren – die Nationalen in den Abgeordnetenhäusern haben sie allesamt bereits selbst durchexerziert. Wer heute Mitglied einer der rechten Parteien ist, gerät rasch in die fatale Situation, die eigenen Abgeordneten verteidigen zu müssen. Häufig wird dann argumentiert, in der Vergangenheit seien zwar bei der Auswahl der Kandidaten Fehler gemacht worden, jetzt sei man aber klüger geworden und würde zu den Wahlen nur noch solche Parteifreunde aufstellen, die sich in der Vergangenheit bewährt hätten. Man mag diese Behauptung im Einzelfall glauben oder auch nicht. Tatsache bleibt, dass das bisherige Auftreten der nationalen in den Landtagen und Stadträten fast immer der Sache nicht nur nichts genutzt, sondern ihr ganz im Gegenteil sogar ganz massiv geschadet hat. Diese Realität lässt sich auch mit dem Hinweis darauf, dass jetzt natürlich “alles völlig anders” werden soll, nicht wegdiskutieren. Das Argument, es sei nun mal schwer, in einem Stadtrat oder Landtag politisch tätig zu werden, in dem sonst nur erklärte Gegner unserer politischen Anliegen Sitz und Stimme haben, ist erbärmlich. Das unsere politischen Widersacher alles tun, um Erfolge der nationalen Opposition zu unterbinden, ist schließlich nicht erstaunlich. Erstaunlich ist nur, wie leicht ihnen diese Arbeit von den rechten Parlamentariern häufig gemacht wird.
Die Tätigkeit der politischen Parteien in der Bundesrepublik wird durch ein Gesetz geregelt, durch das Parteiengesetz. Es definiert Parteien in erster Linie als “Wahlvereine”, d.h., wichtigste Aufgabe der Vereinigungen, die sich als Partei verstehen, ist es, Wahlen vorzubereiten und an Wahlen teilzunehmen. Im Gesetz werden Vorschriften über die innere Ordnung der Parteien gemacht (die natürlich eine demokratische sein muss) und es werden die Parteien angewiesen, wie häufig sie an Wahlen teilzunehmen haben, um ihren Status zu erhalten. Wer auch immer eine politische Partei bildet, muss sich an die Vorgaben des Parteiengesetzes halten, oder aber die Vereinigung läuft Gefahr, nicht mehr als Partei zu gelten. Gerade bei der nationalen Opposition werden die rechtlichen Grenzen natürlich mehr als nur kleinlich gehandhabt und der Verlust des Parteienprivilegs kann schlimme Folgen haben. Aus durchaus nachvollziehbaren Gründen legen daher gerade die rechten Oppositionsparteien größten Wert darauf, das Parteiengesetz peinlichst genau zu beachten. Dadurch geraten alle diejenigen national- orientierten Deutschen, die sich als Revolutionäre verstehen und sich in einer Partei zur Mitgliedschaft bereit erklärt haben, in eine unhaltbare Situation. Sie müssen nach den Spielregeln der politischen Klasse arbeiten, auch wenn sie diese im Grunde ablehnen. Das führt dauerhaft zu einer Verwässerung der eigenen Ziele, weil die Existenz der Partei, in deren Reihen man tätig ist, davon abhängt, dass man seine wahren Absichten verschleiert, und weil man sich jeder Bestätigung enthalten muss, die von den “Sicherheitsorganen” der Republik für staatsgefährdend gehalten wird. Die Revolutionäre in den politischen Parteien müssen jederzeit damit rechnen, als “Parteischädigende Elemente” von ihrer Führung verstoßen zu werden, wenn der Druck der veröffentlichten Meinung oder der angeblichen “Staatsschutzorgane” zu groß wird. Dauerhaft wird also eine Anpassung eingefordert, die nur erfüllen kann, wer seine wahren Ziele (und damit sich selbst) permanent zu verleugnen bereit ist. Für ein solches Spiel sollte aber jedem Menschen, der in dieser Gesellschaft etwas Grundlegendes verändern will, seine Zeit zu kostbar sein.
Seit Gründung der ersten nationalen Oppositionsparteien der Nachkriegszeit gibt es für diese nur zwei Möglichkeiten: Entweder, sie passen sich an die Verhältnisse im Staat an und trennen sich von allen Grundsätzen, die als staatfeindlich angesehen werden könnten, oder sie werden früher oder später als grundgesetzwidrig verboten und aufgelöst. Einen Weg dazwischen gibt es nicht! Alle Versuche, zwischen diesen beiden Polen zu lavieren, sind gescheitert. Entweder, weil besorgte Vorstände sich der radikalen Störenfriede in den eigenen Reihen durch Ausschlussverfahren entledigen konnten, oder, weil das Bemühen, die eigenen revolutionären Grundsätze hinter fadem und angepassten Vokabular zu verbergen, vom Staat hohnlachend mit Verbot und anschließender Zerschlagung der Organisationen quittiert worden ist. Wenn es aber zwischen Anpassung und Verbot für die nationalen Oppositionsparteien keine dritte Alternative gibt, dann stellt sich die Frage, ob diese Organisationsform für all jene, die fundamentale Veränderungen wünschen, überhaupt sinnvoll ist, vor allem wenn man bedenkt, welche ganz erheblichen Nachteile es für die Patrioten unseres Landes mit sich bringt, das “falsche” Parteibuch in der Tasche zu tragen.
Da die politischen Parteien der Bundesrepublik durch Gesetze dazu verpflichtet sind, müssen auch die Mitglieder der nationalen Oppositionsparteien Aufnahmeanträge ausfüllen und unterzeichnen, es müssen Protokolle abgefasst werden, die in mehrfacher Ausfertigung quer durch die Republik wandern, bevor sie in einem Aktenordner ihr (vorläufiges) Ziel finden, Mitgliederlisten müssen erstellt werden, Vorstandssitzungen auf allen Ebenen müssen durchgeführt werden und natürlich darf auch kräftig gewählt werden, vom Beisitzer im lokalen Kreisverband bis hin zum Vorsitzenden der Gesamtpartei. Die Papierberge, die bei diesen geistreichen Tätigkeiten anfallen, sind eine Quelle der Freude für die staatlichen “Sicherheitsorgane”, die hier überdeutlich Ross und Reiter genannt kriegen. Was die diversen Spitzel angeht, die in den Parteien natürlich viel unkomplizierter eingeschleust werden können, ist es ein gefundenes Fressen. Für den Eifer der nationalen Papiertiger, die auch noch die Anwesenden der Jahreshauptversammlung des kleinsten Kreisverbandes genauestens protokollieren, hat er nur Spott und Hohn übrig, auch wenn sie seine Arbeit natürlich wesentlich erleichtern. Bessere unfreiwillige Mitarbeiter als die Rechten selbst kann er sich gar nicht wünschen.
Es bleibt festzuhalten, dass der Weg, sich innerhalb einer der nationalen Oppositionsparteien zu organisieren, ganz erhebliche Nachteile mit sich bringt. Das die etablierten demokratischen Parteien die Macht nach einer Wahl ganz ohne Widerstand und im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte eines Tages in die Hände einer nationalen Oppositionspartei legen – diesen Traum hat wohl nicht einmal der größte Verfechter der Parteienstrategie. Den Vertretern eines klassischen Organisationskonzeptes bleibt in der Diskussion daher zum Schluss auch stets nur ein einziges Argument: Es geht nicht anders! Richtiger und wahrhaftiger aber wäre es wohl zu sagen: Wir wissen es nicht besser!
Es muss heute wahrscheinlich niemandem mehr gesagt werden, der sich in der viel zitierten rechten Szene auskennt: Bereits seit einigen Jahren vernetzen sich die vielen unabhängigen Gruppen, Grüppchen und Einzelpersonen, die es aus mitunter sehr unterschiedlichen Gründen ablehnen, sich in eine der nationalen Parteien einzugliedern oder selbst eine Organisation klassischer Ausprägung zu bilden. Dabei werden vielerorts modernste technische Hilfsmittel verwendet. Ziel der Vernetzung ist es nicht, selbst eine “bessere, neue” Organisation heranzubilden, sondern es soll eine flächendeckende, effektive und schlagkräftige Form von Organisierung ohne Organisation gefunden werden. Die bisherigen Erfolge auf diesem Weg geben Anlass zur Hoffnung.
Ohne lenkende, einheitliche Organisation konnten in den letzten Jahren viele tausende von jungen Patrioten aus der freien Szene zu Demonstrationen und Versammlungen zusammenfinden, sie konnten Aktionen aller Art durchführen und auch regional viele neue und gute Aktivisten für unsere Sache gewinnen. Ein fester organisatorischer Rahmen ist also für die Erledigung wichtigster Aufgaben keineswegs zwingend erforderlich. Ganz im Gegenteil hätte es eine solche Organisation mit einheitlicher Willensbildung den Behörden nur erleichtert, Aktionen zu unterbinden, die beteiligten Kreise “aufzuhellen”, die regionalen Anführer ausfindig zu machen und die Szene somit wieder transparenter zu machen. Die nächsten Schritte kennen wir alle aus der Vergangenheit: Verbote, Kriminalisierung, Diffamierung, Desozialisierung.
Der Weg autonomer Organisierung schließt eine Unterstützung bestimmter politischer Parteien und/oder sonstiger Vereinigungen nicht zwangsläufig aus. Allerdings müssen dafür auch die Rahmenbedingungen stimmen, d.h., die freien Zusammenhänge entscheiden selbst, wen sie wann in irgendwelcher Form unterstützen. Das kann sogar die Hilfe bei Wahlkämpfen einschließen, auch wenn die Teilnahme an Wahlen nach dem Selbstverständnis freier Gruppen im Regelfall wohl wenig Sinn machen wird. Eine solche Unterstützung setzt aber immer voraus, dass sie von den Beteiligten auch gewünscht wird und das ebenso lächerliche wie lästige Vereinnahmungsversuche unterbleiben.
Eine freie Strukturierung vermindert nicht nur die Angriffsfläche für die “Sicherheitsbehörden”, sie verlagert auch den Schwerpunkt der politischen Tätigkeit dorthin, wo er sein sollte: Weg von den Vorständen und Gremien und hin zu den Zusammenhängen vor Ort, die selbst wissen müssen, wie in ihrer Region effektiv zu arbeiten ist. Das sie dabei stets Hilfestellung (auf Wunsch auch ohne Dominanzabsichten) von außen geleistet werden kann, ist selbstverständlich.
Wir haben nun die Schwelle ins neue Jahrtausend überquert. Der nationale Widerstand in der Bundesrepublik geht neuen Herausforderungen entgegen. In welcher Form wir uns den Anforderungen stellen, wird darüber entscheiden, ob wir Erfolg haben oder nicht. Wir können den klassischen Weg zum tausendsten mal wiederholen, also eine Partei aufbauen oder eine schon bestehende Partei “umwandeln”, diese Vereinigung nach besten Kräften ausbauen und bekannt machen und schließlich medienwirksam dem Verbot entgegensteuern. Oder wir versuchen einen neuen Weg, der sich wahlpolitischer Träume weitgehend enthält, auf einen kontinuierlichen Aufbau setzt und der Gegenseite möglichst geringe Angriffsflächen bietet, um außerhalb der Parlamente eine kräftige Gegenmacht zu entwickeln, die in geeigneter Stunde eingreift. Es liegt an uns. Am Ende zählt nur der Erfolg.
Der Widerstand in freier Hand
Widerständisch leben, aber wie? Wer gehört eigentlich dazu, zum Nationalen Widerstand? An welchen Parametern könnte man eine solche Zugehörigkeit ablesen? Wer soll uns führen und vor allem, wohin soll man uns führen? Gibt es eine ultimative Weltanschauung, eine allgemeingültige Wahrheit, eine Generallinie? Ist Homosexualität eine Krankheit, eine Perversion, ein Verbrechen? Fragen, die fast nie gestellt werden. Die Liste ließe sich noch beliebig lange fortsetzen. Doch in diesen Zeilen sind keine unumstößlichen, absoluten Antworten auf jene, mit unter quälende Fragen verpackt. Wer solches erwartet, muss an dieser Stelle enttäuscht werden und es steht zu befürchten, dass ein solch naiver Zeitgenosse noch so manche bittere Enttäuschung hinnehmen muss. Denn wer glaubt heute noch an die reine Lehre, wer glaubt noch an absolut zu bemessende Werte, wer hat sich noch eine einfache und universell-einsetzbare Weltanschauung erhalten können, ein Patentrezept, ein Nachschlagewerk mit dem sich jede quälende Frage beantworten lässt? Wer dies mit einem ehrlichen „Ja!“ für sich beantworten kann, ist noch nicht reif für das folgende, noch nicht reif für die Schlachtfelder der Zukunft. Wir stehen an der Schwelle des neuen Jahrtausend und blicken teils in nervöser Anspannung, teils in Gelassenheit, teils in Resignation in die Zukunft – in unsere Zukunft und die unseres Volkes. Wir demonstrieren, wir plakatieren, wir stellen Mahnwachen für dies und gegen jenes. Stets getrieben von der Hoffnung auf eine ruckartige Verschiebung der Machtverhältnisse, auf eine Umkehr der fatalen Politik der letzten Jahrzehnte und dies alles vor dem Hintergrund spengler’scher Untergangsvisionen, welche die bienenfleißigen Aktivisten stets zur Eile mahnen, bevor alles zu spät ist. Es ist dies die Ungeduld, ein bezeichnender Charakterzug unserer Bewegung, das stetige, gebetsmühlenartige „Wir haben nur noch ein paar Jahre Zeit“ klingt uns fortdauernd in den Ohren und treibt unsere mehr oder minder demonstrationsmüden Glieder voran.
Dabei verrennen sich manche nur zu leicht in Sackgassen die der Staat für sie aufgestellt hat. Imperialistische Wahnvorstellungen, Chauvinismus, Paranoia, Militarismus und pathologischer Slawenhass sind prägnante Beispiele, sind die Konstanten eines verfaulenden, überlebten, morschen Glaubensbekenntnis – welches erschreckend viele Jünger um sich scharrt. Eine ähnliche, fast parallel verlaufende Entwicklung vollzieht sich bei denen „von der anderen Feldpostnummer“, bei der „Linken“ (oder bei denen, die sich für links halten, um es treffender zu formulieren). Für systemkritische, junge Deutsche werden Köder ausgelegt um sie zu beschäftigen und zu kontrollieren. Historischer, reaktionärer Nationalsozialismus einerseits und verstaubter Kommunismus auf primitivstem Niveau andererseits, hetzen junge Deutsche gegeneinander auf und machen diese zu Apologeten längst überlebter Doktrinen. Dies alles gipfelt in der gezielten und gesteuerten Kriminalisierung. Das Ergebnis sind enttäuschte, desillusionierte Volksgenossen, von welchen keine systemkritischen oder gar systemdestabilisierenden Impulse mehr zu befürchten sind. Ein einfaches Schema, es funktioniert seit Jahrzehnten ganz hervorragend.
Den es ist ja die Natur des Menschen und noch mehr die Natur des Deutschen, in Zeiten des Identitätsverlustes und der Orientierungslosigkeit einen festen Halt zu suchen. Einfache Antworten auf komplexe Problemstellungen geben zu können. Endgültige Weisheiten. Ein Fundament, auf das ein neues Deutschland gebaut werden kann. „Fest gemauert in der Erden“, wie es in Schillers Glocke heißt. Unsere Feinde kennen dieses Bedürfnis. Unsere Feinde haben uns wesentlich besser studiert, als wir unsere Feinde studiert haben. Ein weiterer urdeutscher Wesenszug.
Aber wie sieht nun der rechte Weg aus? Die Anbiederung an das Bürgertum oder gar an die Macheliten ist freilich eine ebenso falsche Antwort. Das ist auch hinlänglich bekannt. Die Gefahr eines Abdriftens in diese Richtung scheint jedoch nicht gegeben, schließlich gefällt man sich im Pflegen eines revolutionären Pathos, schaut mit Verachtung auf die Bourgeoisie und hält sich an die alte Weisheit: Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich’s gänzlich ungeniert. Der Ruf der Nationalen Widerstandes in Kreisen des bundesrepublikanischen Besitz- und Bildungsbürgertums ist gänzlich ruiniert. Dies läßt sich nicht ändern, wir haben uns seit langem bereits darauf eingestellt. Und dennoch gibt es da manchmal Situationen, in denen ein Bürger, gar zu sehr geplagt von den unmittelbaren Auswirkungen der Globalisierung auf sein Leben, einen Schritt in unsere Richtung tut. Jener Bürger sucht unsere Nähe, weil er sich Alternativen, Antworten, Lösungswege von uns erhofft. Lösungen für seine Probleme. Es folgt die Auseinandersetzung. Noch von Vorurteilen behaftet, findet er sogleich zahllose Buchveröffentlichung bei den einschlägigen Verlegern in Form von Bildbänden der Waffen-SS, eines wohl geordneten Sortiments über UFO- bzw. „Reichsflugscheiben“- Forschung und vielleicht noch eine Otto-Ernst Remer- Biographie. Dies alles wird unseren – an dieser Stelle freilich nur rein fiktiven – Bürger, der wohlmöglich um seinen Arbeitsplatz bangt, herzlich wenig interessieren. Vielmehr wird er das Vorurteil über den „rechten Narrensaum“ bestätigt sehen und sich wieder verabschieden. Die Autoren und Herausgeber der bereits erwähnten Buchveröffentlichungen fabulieren derweil munter weiter von der „Massenbewegung“.
Aber warum all diese wenig konstruktive, um nicht zu sagen destruktive, scharfe Kritik? Ich bringe diese Kritik an, wohl wissend um die Gefahr, mich des Vorwurfs der Nörgelei und Besserwisserei auszusetzen. Dieser Vorwurf scheint bereits obligatorisch, wann immer auch jemand anmerkt, wie man dieses oder jenes vielleicht besser machen sollte oder könnte. Aber die mangelnde Solidarität in unseren Reihen ist nun wieder ein anderes Problem. Ich, für meinen Teil, bin so frei und kritisiere, was ich als kritikwürdig erachte. Und so trägt jeder Kritiker sein Scherflein dazu bei, den Scherbenhaufen zusammenzukehren, der uns durch stumpfsinniges Mitläufertum, falsch verstandene Kameradschaft und nicht zuletzt auch durch das bereits genannte mangelnde Solidaritätsbewusstsein beschert wurde.
Was also muss anders, bzw. besser werden? Zunächst mal muss ein ganz neues Bewusstsein her. Ich bin nicht der Erste, der zu dieser Einsicht gekommen ist. Nur blieben derart unbequeme Botschaften bisher immer unbeachtet. Auch das muss ein Ende haben. Die Fähigkeit des „über den Tellerrand schauen“ ist gefragt. Probleme in der Stadt, auf dem Land, in der Region aufgreifen und propagandistisch nutzen. Nicht die hemmungslose Befriedigung nostalgischer Gelüste, nicht die Flucht in die Vergangenheit ist die Lösung. Das Schlagwort heißt „moderner Nationalismus“. „Modern“ scheint für manche Kameraden eine geradezu beängstigende Vokabel zu sein. Ihr müsst sie trotzdem fressen!
Doch damit ist es nicht genug. Der Sprachgebrauch muss angepasst werden, die Selbstdarstellung in der Öffentlichkeit muss überdacht werden. Am Ende einer solchen Entwicklung steht eine dann ganz neue Dialektik. Negatives Beispiel soll uns hier eine Briefkastenorganisation sein, welche kernige Aufkleber und Plakate verbreitet auf denen eine schreiende, mit Sturmhauben vermummte Horde zu betrachten ist. Abgesehen von der Tatsache, dass diese Horde ein durchaus legales Transparent präsentiert (wodurch die Vermummung doch eigentlich hinfällig würde), ist dies mit Sicherheit die Art von Öffentlichkeitsarbeit, die man getrost als Wasser auf die Mühlen des Systems bezeichnen kann.
Um Missverständnisse auszuschließen: Was bei dem genannten Beispiel stört, ist die ungeschickte Art und Weise, mit der die Botschaft vermittelt wird. Eine Abkehr von unseren durchweg radikalen Standpunkten darf selbstverständlich nicht die Folgerung aus der Kritik sein. Fundamentalopposition wo es nur geht! In dieser Hinsicht bleibt die Marschrichtung unverändert.
Aber Radikalität muss sich nicht zwangsläufig in derart primitiv-dümmlichen Kategorien bewegen. Die unbedingte Ablehnung des Status quo, die Verweigerung, sich in die unserem Volk zugedachte Rolle zu fügen, kann auch anders vermittelt werden. Hier ist die Kreativität gefragt. Intelligente Kapitalismuskritik (damit ist nicht nur der übliche Fingerzeig auf die US-Ostküste, hin zum jüdischen Kapital gemeint) tut Not. Hat man es geschafft, systemoppositionelle Positionen glaubhaft zu vertreten, oder wenigstens dergestalt zu vertreten, dass jedermann diese Positionen mit dem Nationalen Widerstand gleichsetzt, ist man schon auf dem direkten Weg, das umzusetzen, was von Theoretikern als „kulturelle Hegemonie“ bezeichnet wird.
Beispiel Anti-Amerikanismus: Viele nationale Gruppen im gesamten Bundesgebiet betreiben bereits seit Jahren anti-amerikanische Agitationsarbeit. Doch nun, wo auch der letzte Spießbürger begriffen hat, was mit einem Irak-Krieg auf die Welt zukommt, geraten unsere Bemühungen in Vergessenheit. Denn plötzlich tut jeder das Maul auf gegen Amerika und gegen die „neue Weltordnung“. Das sah unmittelbar nach dem 11. September 2001 noch anders aus. Wer damals anti-amerikanische Positionen eingenommen hat, galt als „menschenverachtend“. Ein Prädikat mit dem unsereiner nur zu gerne bedacht wird. Wäre es damals gelungen, unseren Anti-Amerikanismus noch prägnanter herauszustellen, so bräuchten wir uns heute nur noch darauf zu berufen. All jenen, die heute in ihrer ganzen aufgeblasenen, schaumigen Wichtigkeit gegen Amerika und gegen den Irak-Krieg das große Wort führen, würde niemand Beachtung schenken. Wie man es nun in der Praxis anstellen will, gegen einen gewaltigen gleichgeschalteten BRd- Medienapparat anzukommen, steht freilich auf einem anderen Blatt. Bisher war man bemüht durch Steigerung des allgemeinen Bekanntheitsgrades den Medienapparat für sich arbeiten zu lassen. Das ist immer noch die einzige Chance auf den öffentlichen Meinungsbildungsprozess überhaupt Einfluss zu nehmen. Die Rechnung geht aber nur auf, wenn man es versteht mit Medien umzugehen. Allzu groß ist die Gefahr von einem windigen Journalisten vorgeführt zu werden, ohne es selbst zu bemerken. Da es in unseren nationalen Zusammenhängen nur so wimmelt von ernannten oder selbsternannten „Schulungsleitern“ und 17-jährigen die nach Erledigung der Hausaufgaben offenbar NPD-Pressemitteilungen im Akkord herstellen, müssen diese sich die Frage gefallen lassen, warum der Anteil an Schulungen zum Themenbereich „Öffentlichkeitsarbeit“, bzw. Propaganda so erstaunlich gering ausfällt. Doch vielleicht ist es auch nur ein Definitionsproblem, wie der Begriff „Rechtsschulung“ ein Definitionsproblem ist. Unter dieser Bezeichnung wird dem Nationalisten häufig nur vermittelt, wie viele CD’s welcher Sorte der Staatsschutzbeamte bei einer Hausdurchsuchung beschlagnahmen darf. Es bleibt allerdings nur selten Zeit für die Themen, die für politischen Aktivismus wirklich relevant sind (Beispiel: Versammlungsrecht).
Unabhängig davon, welche Meinung man zu den hier angesprochenen Themen einnimmt, scheint eines doch klar zu sein: Die Zeiten des romantisch- verklärten Deutschtums sind vorbei, das 21. Jahrhundert lässt keinen Platz dafür. Hin zu einem pragmatischen Nationalismus.
Widerstand
bedeutet heute
die Neubestimmung
der Ideen
zur Wiederentdeckung der Werte
Widerstand
ist nichts anderes
als das Bewaffnen
des Intellekts
zur Mobilisierung
des Bewußtseins
Widerstand
erweist sich
als Organisierung
der Erkenntnisse
und Wiederaufrüstung
des Willens
Mein Selbstverständnis
Warum bin ich freier Nationalist?
Ich begreife mich als einen politischen Kämpfer für Deutschland. Ich will, dass mein Land unabhängig ist von fremden Machteinflüssen. Ich will, dass wir Deutschen zu einer nationalen und sozialen Gemeinschaftsform finden, die uns das Überleben und die eigenständige Weiterentwicklung in allen Lebensbereichen möglich macht.
Alles, was meinem Volk nutzt, ist recht. Darum unterwerfe ich mich auch nicht den Zwängen einer bestimmten politischen Organisation, sondern bewahre mir die Freiheit, über alle Parteigrenzen und Organisationszwänge hinweg überall dort aktiv zu werden, wo es dem Kampf um Deutschland nutzt. Das ist der Befehl des Gewissens! Kein Vorsitzender, kein Gremium und kein Parteiprogramm können mir vorschreiben, was ich darf und was nicht. Ich alleine bin verantwortlich für mein politisches Wollen, das immer nur dem einen Grundsatz verpflichtet ist: WAS MEINEM VOLK NUTZT IST RECHT !
Ich verstehe freien Nationalismus als eine innere Haltung, die sich grundsätzlich unterscheidet von lebensfremden Parteikonventionen, muffiger Vereinsmeierei und rechtem Spießbürgertum. Wenn ich für grundlegende politische Veränderungen kämpfen will, dann muß ich selbst in der Veränderung leben, neue Wege beschreiten und rücksichtslos gegen mich selbst sein. Der Widerstand gegen die herrschenden Zustände muß zur Geisteshaltung in meinem Kopf werden und mein politisches Handeln voll und ganz ergreifen.
Mein Widerstand gegen die herrschenden Zustände kennt keine faulen Kompromisse. In rechten bürgerlichen Kreisen ist oftmals noch die irrige Ansicht verbreitet, dass positive politische Veränderungen innerhalb des bestehenden Systems möglich seien. Ein paar Gesetzesänderungen hier, ein paar gutgemeinte Appelle an die verantwortlichen Politiker da, und schon sollen sich die schwerwiegenden Mißstände beseitigen lassen? Mir ist ganz klar, dass die Machtverhältnisse in diesem System keine positiven Änderungen mehr für uns Deutsche zulassen, auch nicht über Wahlen. Das System ist nicht frei, nicht national und auch nicht sozial. Das System ist die Ursache des Übels und hat nichts anderes verdient, als den eigenen Untergang. Ich lehne das vorherrschende System in der BRD aus politischer Einsicht ab, auch deshalb bin ich ein freier Nationalist.
Mein Widerstand ist
ENTSCHLOSSEN – nicht gewalttätig!
POLITISCH – nicht kriminell!
RADIKAL – nicht bewaffnet!
Wie kämpfe ich als freier Nationalist ?
Ob ich auf mich gestellt kämpfe, mich anderen freien Nationalisten anschließe oder in einer Organisation aktiv bin, das richtet sich nach den örtlichen Umständen. Ein Entweder-Oder gibt es dabei für mich nicht, denn als freier Nationalist nutze ich alle vorhandenen Möglichkeiten, um für meine politischen Vorstellungen zu arbeiten. Es ist für mich kein Widerspruch, als freier Nationalist auch in einer Organisation mitzuarbeiten, sofern ich das mit meinem Selbstverständnis als freier Nationalist verantworten kann. Ich ordne mich aber keiner Organisation so weit unter, dass ich aufgesogen und vereinnahmt werde. Eine Mitarbeit hat für mich nur Sinn, wenn ich konstruktiv mitarbeiten kann und als ein selbstständiger Kopf akzeptiert werde, der sich notfalls über unsinnige Vorstandsbeschlüsse und schädliche Machenschaften hinwegsetzt.
Selbstständiges Denken halte ich als freier Nationalist ohnehin für notwendig, denn politischer Kampf kann nur zweckmäßig sein, wenn er nicht in Strukturen vor sich hindümpelt, die uneffektiv sind und dadurch resignierend wirken. Erkannte Fehlentwicklungen in den eigenen Reihen müssen hinterfragt und radikal beseitigt werden, damit sie einer positiven Weiterentwicklung nicht im Wege stehen.
Wenn ich für grundlegende politische Veränderungen kämpfen will, dann muß ich politikfähig sein. Jeder soll spüren, dass es mir ernst ist mit dem, was ich sage und tue. Dazu gehört nicht nur eine fundierte inhaltliche Argumentation, sondern auch die notwendige Ernsthaftigkeit in meinem ganzen Auftreten. Wer die politische Opposition mit einen Abenteuerspielplatz verwechselt, wo man sich vorübergehend nach Belieben austobt, weil gerade nichts besseres zur eigenen Selbstdarstellung greifbar ist, der ist ganz sicher kein freier Nationalist und sollte sich lieber wieder zurückziehen in die bundesrepublikanische Freizeitgesellschaft.
Mein politischer Kampf ist keine flüchtige Erscheinung, sondern Lebensauffassung. Als freier Nationalist arbeite ich beständig und verlässlich. Jeder soll sich darauf verlassen können, dass ich da bin, wann immer es mir möglich ist und dass ich alles unternehme, was in meiner Macht steht. Ein hochgestecktes Vorhaben, jedoch will ich mich immer nach oben orientieren, nicht nach unten. Stillstand ist Rückschritt!
Ich bin nicht allein. Auch wenn ich aufgrund örtlicher Umstände auf mich gestellt oder in einer kleinen Gruppe arbeite, weiß ich doch, dass es auch anderswo freie Nationalisten wie mich gibt, die auf sich gestellt oder in kleinen Gruppen vor Ort arbeiten. Ich vernetze mich mit anderen freien Nationalisten, um die politische Schlagkraft zu erhöhen und die vorhandenen Kräfte zielgerichteter einsetzen zu können. Nicht um sich gegenseitig mit Informationen und Aktionen zu überschütten, sondern um gemeinsame Ansichten zu schaffen und Aktivitäten zu koordinieren, ist ein hoher Grad der Vernetzung erstrebenswert.
Freier Nationalist zu sein, fordert Disziplin und Eigeninitiative von mir. Dabei darf ich den Blick für die Notwendigkeiten und die gesamte Situation des politischen Kampfes nicht aus den Augen verlieren. Die Hände in den Schoß zu legen ist genauso falsch wie blinder Aktionismus ohne Sinn und Verstand, der sich sogar negativ auf die politische Arbeit aller auswirken kann und von staatlichen Verfolgungsbehörden unnötig leicht als Vorwand für Repression gegen meine Mitkämpfer und mich benutzt würde. Neben blindem Aktionismus gehört Schwatzhaftigkeit zu den wunden Punkten, wo staatliche Verfolgungsbehörden besonders leicht den Hebel ansetzen können. Deshalb ist Verschwiegenheit ein besonderer Ausdruck meiner Disziplin.
Aktionsformen im politischen Kampf gibt es viele. Als freier Nationalist bin ich flexibel, suche mir zu jeder Gelegenheit die Aktionsform, die ich für angemessen halte. Neue Mitkämpfer vor Ort zu gewinnen, ist dabei mein zentrales Anliegen. Es macht für mich wenig Sinn, als Berufsdemonstrant Wochenende für Wochenende durch die Lande zu fahren, wenn dadurch die Basisarbeit bei mir vor Ort brach liegt. Demonstrationen sind zwar das beste Mittel, um öffentliches Aufsehen zu schaffen, aber einen nennenswerten personellen Aufschwung haben sie bisher nicht gebracht. Auch wird die Chance, sich mittels einer Demonstration inhaltlich zu positionieren und somit überhaupt erst Überzeugungskraft zu entfalten, oftmals gedankenlos verspielt.
Wenn ich eine Demonstration organisiere, dann muß es konkrete Gründe dafür geben. Warum soll demonstriert werden? Muss es unbedingt eine Demonstration sein, für die eine große Zahl an Kräften gebunden wird, oder kommen vielleicht auch andere Aktionsformen in Frage? Werden mit dieser Demonstration inhaltlich fundamentale Standpunkte in die Öffentlichkeit gebracht? Schaden die Begleitumstände einer Demonstration – polizeiliche Absperrungen, gewalttätige Gegendemos – dem politischen Anliegen vielleicht mehr als sie nutzen? Die Antworten auf solche Fragen sind für mich der Maßstab, ob eine Demonstration als Mittel gerechtfertigt ist oder nicht. Davon mache ich auch abhängig, ob ich an einer Demonstration teilnehme oder nicht.
Grundsätzlich macht jede Form von Aktionismus nur Sinn, wenn der Verstand dabei nicht auf der Strecke bleibt:
Das politische Wollen muß zuerst inhaltlich überzeugend formuliert werden, damit der Aktionismus keine leere Hülse bleibt. Woher sollen andere wissen, wofür ich auf die Straße gehe, wenn ich es nicht einmal selbst genau weiß? Inhaltliche Standpunkte zu fundamentalen politischen Themen müssen im Diskurs mit Gleichgesinnten geschaffen werden. Alles fängt bei mir selbst an: Als freier Nationalist bin ich ein politischer Mensch, der sich mit fundamentalen Themen des politischen Alltags inhaltlich und praktisch auseinandersetzt. Erst die sinnvolle Kombination von politischen Inhalten mit angemessenen Aktionsformen kann das politische Wollen erfolgreich in die Öffentlichkeit tragen, Identifikation schaffen und damit neue Mitkämpfer gewinnen.
Welche Verantwortung trage ich als freier Nationalist?
Als freier Nationalist habe ich den Vorteil, mich über alle Parteigrenzen und Organisationszwänge hinweg überall engagieren zu können. Das heißt aber nicht, dass ich auf allen Hochzeiten tanzen darf, ohne eine feste politische Aufgabe anzunehmen. Vielmehr habe ich die Verantwortung, meinen persönlichen Fähigkeiten und Interessen entsprechend dort Aufgaben anzunehmen, wo es sich aus der Notwendigkeit des politischen Kampfes heraus ergibt. Würde ich nur das machen, was ich gerade machen wollte, dann würde mir sicher viel Einsatzkraft für wesentliche Aufgaben verloren gehen. Würde ich meine politische Arbeit nur halbherzig machen, dann wäre meine Opferbereitschaft vergebens. Aus der Einsicht, dass mein politisches Handeln einen höheren Sinn und Zweck haben soll, kämpfe ich:
beständig
verlässlich
gewissenhaft
diszipliniert
gemeinschaftlich
verschwiegen
selbstlos





