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09. Juni 2012: „III. Tag der Freundschaft“ in Regnitzlosau-Oberprex (Oberfranken)

Aus der Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen tschechischen und deutschen Nationalisten entstand vor über zwei Jahren der „Deutsch-Böhmische Freundeskreis“ (DBF).

Der DBF ist seitdem ein europäischer Beitrag unserer Bewegungen zur Völkerverständigung unter Gleichgesinnten. Ein Forum, das nationalgesinnte Menschen grenzübergreifend die Möglichkeit bieten soll, für die Freiheit und soziale Gerechtigkeit in unseren Ländern gemeinsam zu kämpfen. Im DBF tauschen wir uns gemeinsam aus, lernen voneinander, unterstützen uns gegenseitig bei Aktionen und Veranstaltungen und diskutieren politische und soziale Probleme unserer Heimatregionen.

Weil wir den gemeinsamen Glauben an das Erwachen der Nationen in Europa in uns tragen, spielen auch sprachliche Barrieren untereinander keine Rolle.

Zur Festigung und zum Ausbau unseres Kontaktes gibt es seit zwei Jahren den gemeinsamen „Tag der Freundschaft“, wo wir ungezwungen neue Bande untereinander knüpfen und alte Verbindungen stärken können.

Auch dieses Jahr kommen wir wieder zusammen. Mit Rednern und Liedermachern aus beiden Ländern in ungezwungener Atmosphäre.

Der „III. Tag der Freundschaft“findet in diesem Jahr am 9. Juni 2012 in dem Anwesen Oberprex 47, in 95194 Regnitzlosau (in unmittelbarer Grenznähe) statt.

Wir freuen uns auf euren Besuch.

Deutsch-Böhmischer Freundeskreis“ (DBF)

Infotelefon am Veranstaltungstag: 0160 / 2 10 56 46

Am Tag der nationalen Arbeit, dem 1. Mai 2012, gingen etwa 500 Nationalisten im oberfränkischen Hof an der Saale auf die Straße, um dort ihre Wut und den gerechten Zorn gegen die asoziale Ausbeutung durch Zeitarbeit auf die Straße zu tragen. Unter dem Motto: “Zeitarbeit abschaffen – Soziale Ausbeutung stoppen!” wurde mit diesem Aufmarsch ein deutliches Zeichen des Nationalen Widerstandes gegen die kapitalistische Ausbeutung im herrschenden System gesetzt.

 

Als Redner traten neben Matthias Fischer (freier Nationalist aus Franken), Jürgen Schwab von “Sache des Volkes”, Uwe Meenen vom “Bund Frankenland e.V.” und die tschechische Nationalistin Lucie Slegrova auf. Es wurden Grußworte von Illes “Elek” Zsoldt von der Nationalrevolutionären Partei Ungarns (NFP) und Phillipe Eglin von der Partei Nationalorientierter Schweizer (PNOS) verlesen. Die Demonstration wurde durch eine seit Wochen geführte Propagandaoffensive von freien Nationalisten in ganz Bayern begleitet. Im Vorfeld gab es so öffentliche Aktionen gegen die asoziale Zeitarbeit in Pegnitz, Bayreuth, Hof, Deggendorf, Schwandorf, Burgkirchen und Regnitzlosau (Lkr. Hof). Unzählige Verteilungen und öffentliche Agitprop-Veranstaltungen zum Thema wurden ebenfalls die letzten Wochen durchgeführt, die auf den Höhepunkt der Demonstration an diesem 1. Mai in Hof aufmerksam machten.

Trotz der massiven Pressehetze durch volksfeindliche Gewerkschaften, linker Systemjournaille und selbst hangroher Polizisten aus der Region, die sich öffentlich auf die Seite der Gegendemonstranten stellten, konnte die nationale Demonstration nicht verhindert werden.

Über die ganze Zeit hinweg verhielten sich die nationalen Zeitarbeitsgegner äußerst diszipliniert. Begleitet von Trommelschlägen, themenbezogenen Lautsprecheransagen und lautstarken Parolen wurde dem Protest gegen die asoziale Zeitarbeit ein kraftvoller Rahmen gegeben. Oft kam es zu Solidaritätskundgebungen an den Straßenrändern, temporär liefen sogar einige Bürger Teilstrecken im nationalen Demozug solidarisch mit. So mancher Arbeiter nickte verständnisvoll vom Fenster und winkte den vorwiegend in rot gekleideten Nationalisten zu.

Von den Gegendemonstranten war allgemein wenig zu sehen. Die von der Systempostille Frankenpost herbeifabulierten 4000 Gutmenschen konnten von nationalen Beobachtern nicht bestätigt werden. Augenzeugen sprechen von knapp 1500 Gutmenschen, wobei hier noch viele Passanten mitgezählt wurden. Daran änderte auch ein südamerikanisches Lama nichts welches im Demonstrationszug mitgeführt wurde. Wenn man bedenkt, dass die volksfeindlichen Gewerkschaften kostenlose Busfahrten nach Hof zur Bunt-Kundgebung anboten und über alle erdenklichen Kanäle, vor allem über die Systemgazette Frankenpost seit Wochen mobilisiert wurde, so scheint die Strategie wohl nicht aufgegangen zu sein. Selbst der SPD-Bonze Gabriel, welcher einige Tage zuvor noch großspurig als Redner vor der Gutmenschenmischpoke angekündigt wurde, sagte vorher ab. Laut Beobachtern kam es auf der Kundgebung der Gutmenschenmafia selbst zu handfesten Konflikten zwischen den dortigen Teilnehmern.

Das linksextreme Klientel glänzte am 1. Mai in Hof ebenfalls mit maßloser Unfähigkeit und sinnloser Gewalt. Mehrmals kam es zu Steinwürfen auf Polizisten. Mehrere Dutzend Linksextremisten wurden festgenommen.

Klägliche Proteste von Linksextremen am Rande der Demo

Als der nationale Demonstrationszug von der Ernst-Reuther Straße in Kulmbacher Straße einbog gelang es einem stark angetrunkenen Linksradikalen die Polizeikette zu durchbrechen. Der Versuch Demonstrationsteilnehmer anzugreifen wurde durch die Teilnehmer jedoch sofort unterbunden. Der besoffene Linksextremist wurde der Polizei übergeben.

Ein Angriffsversuch wird abgewehrt

Am Platz der Zwischenkundgebung vor der Post kam es dann zu Zwillenschüssen aus den Reihen der Gutmenschen. Ein Nationalist wurde von einem Geschoß am Auge getroffen. Glücklicherweise trug er jedoch eine Sonnenbrille, welche von dem Projektil zwar zerstört, jedoch nicht durchschlagen wurde.

Jürgen Schwab (SdV) und die tschechische Nationalistin Lucie Slegrova- Redner auf der Zwischenkundgebung

Gegen 17 Uhr wurde die nationale Kundgebung gegen die asoziale Zeitarbeit und sozialer Ausbeutung vor der Agentur für Arbeit in Hof beendet.

Uwe Meenen (Bund Frankenland) und Matthias Fischer (freier Nationalist) – Redner auf der Abschlusskundgebung

Allen in Hof anwesenden nationalen Aktivistinnen und Aktivisten sei an dieser Stelle herzlich gedankt. Durch ihr diszipliniertes und geschlossenes Auftreten wurde dieser 1. Mai 2012 eine positive Werbeveranstaltung für den ganzen Nationalen Widerstand in Deutschland. Teilnehmer kamen nicht nur aus Bundesland Bayern, sondern reisten auch aus Thüringen und Sachsen an die Saalestadt.

Der Kampf gegen die asoziale Zeitarbeit wird vom Nationalen Widerstand selbstverständlich auch nach der erfolgreichen Demonstration in Hof fortgesetzt. Damit verbunden bleibt auch die Kritik an den volksfeindlichen Gewerkschaften, die lediglich die Zeitarbeit “fair gestalten” möchten, aber nicht deren Abschaffung fordern. So machen sie sich weiterhin zu den Stiefelknechten der herrschenden Klasse in der BRD und zeigen sich offen als Verräter am deutschen Arbeiter.

Weitere Berichte und Fotos <hier>

Der 1.Mai in der tschechischen Hauptstadt Prag stand im Jahr 2012 unter dem Motto “Za sociální jistoty – proti reformám” (”Für soziale Sicherheit – gegen Reformen”). Wie in allen Ländern des kapitalistischen Westens blüht auch in Tschechien die Ausbeutung der rechtschaffenden Arbeiter immer mehr auf. Die Reichen werden immer reicher, die Armen immer ärmer. Gegen diesen Wahnsinn gingen mehrere Hundert Nationalisten in Prag auf die Straße.

Tschechische Aktivisten der „Arbeiterpartei der sozialen Gerechtigkeit” (DSSS) luden zu einer 1. Mai-Demonstration in die Prager Innenstadt. Bereits nach der Begrüßung durch den Parteivorsitzenden Tomas Vandas und dem Vorsitzenden des Bezirkes Prag, Jiri Petrivalsky kam es zu ersten Provokationen durch die Ordnungshüter. So versperrten die Polizeikräfte einer größeren Gruppe nationaler Aktivisten den Weg zum Veranstaltungsort. Nach mehrmaliger Aufforderung durch die Veranstaltungsleitung wurde diesen der Zugang zum Ort des Geschehens nach geraumer Zeit dann endlich gewährt. Offensichtlich will man auch in der Tschechei durch solche Spielchen den Protest an der kapitalistischen Ausbeutung behindern.

Der Vorsitzende der DSSS, Tomas Vandas bei seiner Ansprache zu den Teilnehmern

Wie am schon am 1.Mai 2011 fand auch im Jahr 2012 ein grenzübergreifender Redneraustausch zwischen Deutschland und Tschechien statt. Während in Hof an der Saale die nationale Aktivistin Lucie Slegrova zu den etwa 500 Teilnehmern sprach, trat in Prag neben dem Stadtrat der Bürgerinitiative Ausländerstopp München (BIA), Karl Richter auch Simon Preisinger (NPD Oberpfalz) als Redner auf.

Preisinger bedankte sich zunächst bei den Organisatoren des Protestmarsches für die Einladung nach Prag und überbrachte den Zuhörern die Grüße des nationalen Aktivisten Robin Siener, welcher aufgrund seiner Rede am letztjährigen 1. Mai in Brünn der Verfolgung der tschechischen Behörden ausgesetzt ist und die Veranstaltung aus Sicherheitsgründen deshalb nicht besuchen konnte (siehe: NPD-Funktionär droht Anklage in der Tschechei).

Im Anschluss verwies er jedoch darauf, dass die deutsch-tschechischen Vernetzungsbemühungen trotz der unzähligen Repressionen gegen die nationale Opposition unvermindert weiter gehen wird und verwies auf ein gemeinsames europaweites Ziel, für welches es sich zu kämpfen lohnt:

Ein freies Europa der Vaterländer, ohne Raubtierkapitalismus, Integrationswahn und sozialer Ausbeutung der nationalen Arbeiter und deren Familien.


Simon Preisinger (NPD Oberpfalz) bei seiner Ansprache in Prag

Außerdem machte er in seiner Rede auch auf die zeitgleich stattfindende Demonstration in Hof an der Saale gegen die immer dreister betriebene Ausbeutung des Arbeiters durch Zeitarbeitsfirmen aufmerksam und machte deutlich, dass die Gewerkschaften und Politiker, welche jedes Jahr aufs Neue am ersten Mai den Ruf nach sozialer Gerechtigkeit und Mindestlohn erschallen lassen längst Teil der ausbeuterischen Klasse sind und kräftig mit abkassieren.

Nach einer musikalischen Untermalung der Veranstaltung durch einen tschechischen Liedermacher erfolgte der Redebeitrag von Erik Lambrecht (Vorsitzender der tschechischen Arbeiterjugend DM). Während seiner Rede kam es zu massiven Angriffen der Kundgebung durch vorbeiziehende Linksextremisten und „Kulturbereicherer”, welche Steine, Flaschen und andere Wurfgeschosse in die nationale Kundgebung warfen.
Die Polizei machte jedoch keine Anstalten die linke Gewalt zu beenden. Stattdessen ging man aggressiv gegen Nationalisten vor, welche sich gegen den Stein – und Flaschenhagel zur Wehr setzten.


Antifa und “Kulturbereicherer” griffen die Kundgebung mit Flaschen und Pflastersteinen an


Antifaschistisches Munitionslager – Nach der Zerstörung des Pfostens versorgten sich die Chaoten dort mit Pflastersteinen. Diese flogen anschließend in Richtung der Nationalisten.

Während des Angriffs durch die linkskriminellen Krawallmacher wurde eine deutsche Aktivistin von einem Stein am Kopf getroffen und brach blutüberströmt zusammen. Sie wurde umgehende ins Krankenhaus gebracht. Unter den Teilnehmern gab es auch mehrere Leichtverletzte (siehe Bild).

Die kriminellen Elemente zeigten mit ihrem Angriff auf die nationale Kundgebung den interessierten Zuschauern deutlich, von wem die tatsächliche Gefahr für Leib und Leben ausgeht. Weiter stellte sich das antinationale Pack mit ihren Taten entschlossen hinter die menschenunwürdigen und asozialen Machenschaften der kapitalistischen Weltordnung.

Nachdem der Konvoi vermummter Gewalttäter an der nationalen Kundgebung vorübergezogen war beruhigte sich die Lage wieder. Der nächste Redebeitrag erfolgte von Jiri Petrivalsky  (Vorsitzender DSSS Prag). Im Anschluss ergriff Karl Richter, Stadtrat der Bürgerinitiative Ausländerstopp in München das Wort.

Karl Richter in Prag

Richter, der seine Rede komplett in Tschechisch hielt, betonte ausdrücklich, dass es schon längst an der Zeit sei, die von fremden Mächten geschürten Bruderkonflikte im Herzen Europas zu beenden. Er verwies auf die Zusammenarbeit unserer Feinde, welche schon viel zu lange über die Grenzen hinweg am Niedergang Europas arbeiten. Diesen gilt es entschlossen und vor allem gemeinsam entgegenzutreten.

Nicht vergessen sollte man die gemeinsame Geschichte, vor welcher man nicht davonlaufen kann. Jedoch sollte man bedenken, dass wir heute im Jahre 2012 vor so gewaltigen Herausforderungen und immensen Bedrohungen unseres Überlebens im gemeinsamen Haus Mitteleuropa stehen, dass wir uns durch die Geschichte nicht am Gestalten der Zukunft hindern lassen dürfen.

Entweder Europa findet noch einmal zu seinen Wurzeln, zu seiner Identität und seiner Kraft – oder es wird dieses Europa in wenigen Jahrzehnten nicht mehr geben, und wir werden nur noch ein Verwaltungsdistrikt auf der Weltkarte des globalen Kapitals sein, prophezeite Richter. Die anwesenden tschechischen und deutschen Zuhörer bestätigten ihre Zustimmung mit Applaus. Anschließend sprach als letzter Redner Jiri Stepanek, Stellvertretender Vorsitzender der DSSS. Danach begann sich der Demonstrationszug zu formieren.

Kurze Zeit später setzte sich der Protestmarsch lautstark in Bewegung. Parolen gegen Kapitalismus, Überfremdung und sozialer Ausbeutung schallten nun durch die Prager Innenstadt. Einige Passanten versicherten den Nationalisten durch Nicken ihre Sympathie, während sich andere der Demonstration anschlossen.


Der nationale Protestzug in der Prager Innenstadt

Der lautstarke Gegenprotest, welcher sich so mancher kapitalistisch geprägte Zeitgenosse wohl gewünscht hätte, blieb restlos aus. Nach einer guten halben Stunde Marsch durch das Prager Zentrum beendete Tomas Vandas letztendlich die Demonstration mit einem positiven Fazit.

Der 1.Mai 2012 in Prag machte deutlich, dass sich deutsche und tschechische Aktivisten trotz der Repressionen von Seiten der kapitalistischen Systeme in der Tschechien wie der Bundesrepublik Deutschland nicht davon abbringen lassen, für ein freies Europa der Vaterländer grenzübergreifend gemeinsam zu streiten.

Für den  1.Mai 2012 haben Freie Kräfte in Hof an der Saale zu einer Demonstration unter dem Motto “Zeitarbeit abschaffen – Soziale Ausbeutung stoppen!” aufgerufen. Auch in der Tschechei wird dieses Jahr wieder eine nationale Demonstration gegen die kapitalistische Ausbeutung der herrschenden Klasse stattfinden. Die DSSS (Arbeiterpartei für soziale Gerechtigkeit) und ihre Jugendorganisation DM (Arbeiterjugend)  lädt anläßlich des nationalen Arbeitertages zum Aufmarsch in die Hauptstadt Prag.


Das Demomotto in Prag  lautet: “Für soziale Sicherheiten – gegen Reformen”

 

Neben DSSS-Vertretern als Redner wird auch der Flossenbürger Simon Preisinger in Prag die deutschen Nationalisten vertreten. Im Gegenzug wird zur geplanten Demonstration in Hof an der Saale die tschechische Vertreterin Lucie Slégrova auftreten.

 

 

1.Mai in Hof an der Saale mit dem Motto  “Zeitarbeit abschaffen – Soziale Ausbeutung stoppen! ” – Status zur Zeit verboten


Somit setzen deutsche und tschechische Nationalisten wieder einmal auch am 1. Mai ein Zeichen der Geschlossenheit zur Überwindung des völkerfeindlichen Kapitalismus in ganz Europa.

Nähere Infos zur Demo in Prag: www.prvni-maj.cz

Nähere Infos zur Demo in Hof an der Saale: www.erster-mai.info

Zum 4. März 2012 lud die Orts- und Kreisgruppe Bayreuth der Sudetendeutschen Landsmannschaft zu einer Trauerfeier an die Ermordung von 54 Sudetendeutschen. Unter dem Titel “Tag des Selbstbestimmungsrechtes” begann um 11 Uhr die Kundgebung an den Schloßterrassen in der Wagnerstadt. Vorwiegend ältere Menschen, die zum Teil selbst noch im Sudetenland geboren wurden, nahmen an dieser Zusammenkunft teil. Auch Aktivisten der Aktionsgruppe Bayreuth wohnten der Gedenkfeier bei.

 

Am 4. März 1919 wurde eine Demonstration der Sudetendeutschen von tschechischen Sicherheitskräften blutig niedergeschlagen. Die Deutschen waren für ihr Selbstbestimmungsrecht auf die Straße gegangen. 54 Menschen starben, hunderte Sudetendeutsche wurden teils schwer verletzt. Gegen dieses Unrecht von Seiten des tschechischen Staates richtete sich die Trauerfeier in Bayreuth. Bis heute ist das Verhältnis zwischen Deutschen und Tschechen getrübt. Nicht nur auf Grund der antideutschen Politik der Nachkriegszeit nach 1918. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg ging der tschechische Staat mit

harter Hand gegen die deutsche Bevölkerung in Böhmen, Mähren und Sudetenschlesien vor. So wurden 3 Millionen Deutsche aus ihrer Heimat vertrieben, unzählige Menschen wurden ermordet. Noch heute hält der tschechische Staat an den Benes-Dekreten fest. Diese legitimierten die Vertreibung der Deutschen aus dem Sudetenland. Viele wurden auch in Arbeitslager gebracht und dort zu Arbeiten in Kohlegruben und auf Bauernhöfen gezwungen. Die deutsche Bevölkerung mußte ein sichtbares “N” (N für Nemec = Deutscher) auf ihrer Kleidung anbringen.

Doch gab es vorallem in den letzten Jahren eine positive Entwicklung, erklärte Franz Pany, Bundesvorsitzender der Sudetendeutschen Landsmannschaft. Dieses von Seiten der Medien und des tschechischen Staates verschwiegende Thema werde nun gerade von jüngeren Tschechen immer öfter hinterfragt. Dieser Entwicklung stehen wir deutsche Nationalisten ebenso positiv gegenüber. So gab es in den letzten Jahren eine äußerst konstruktive Zusammenarbeit mit tschechischen Nationalisten. Sie erkennen das begangene Unrecht an der deutschen Bevölkerung nach dem 1. und 2. Weltkrieg. Und sehen ebenso die Notwendigkeit gegeben, eine Aussöhnung der europäischen Völker zu erreichen. Dieser Schritt ist auch in unseren Augen längst überfällig.

 

Kranzniederlegung zu Ehren der Getöteten

 

Zum Abschluß der Veranstaltung wurde noch ein Gebet für die ermordeten Deutschen vom 4. März 1919 gesprochen, ebenso für die Vertrieben, die auf Grund der antideutschen Politik der Nachkriegsjahre ihre Heimat verloren. Mit dem Singen der dritten Strophe des Deutschlandliedes wurde die Gedenkfeier beendet.